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Der Tambour/Ausgabe 1978 03
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| März 1978 | |
| Nummer: | 3/78 |
| Erschienen: | 03/1978 |
| Jahrgang: | 11 |
| Seiten: | 8 |
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Seite 1
HEUTE AUF SEITE
| 2 | Der BFA Halle ruft alle zum Wettbewerb auf |
| 6 | Klassifizierungen aller Genres für das Jahr 1978 |
| 7 | Was ist neu an der neuen Wettkampfordnung? |
Beschluß der ZSK
Die Zentrale Spielleutekommission hat auf ihrer Beratung am 23. Februar in Leipzig beschlossen, daß sich die Spielleute des DTSB der DDR dem sozialistischen Wettbewerb innerhalb der „Sportstafette DDR 30“ anschließen. Grundlage des Wettbewerbs ist der Aufruf an alle Sportgemeinschaften des DTSB der DDR durch die 12. Tagung des DTSB-Bundesvorstandes.
Wir wollen innerhalb unseres Wettbewerbes die „Beste Sektion“ und den „Besten Bezirksfachausschuß“ ermitteln. Für den besten Bezirk wird als äußeres Zeichen ein Wanderbanner gestiftet. Die Sektionen beteiligen sich am Kampf um die Ehrenschleifen des DTSB-Bundesvorstandes.
Und dies sind die ausschlaggebenden Wettbewerbskriterien:
- Die Spielleute stellen sich das Ziel, bis zum 30. Jahrestag der Gründung der DDR ihren Mitgliederstand auf 14 000 zu erhöhen
- Wir konzentrieren uns auf die zielstrebige allseitige Entwicklung aller Sektionen
- Der Neuaufbau von Klangkörpern, die Bildung bzw. Stabilisierung von Nachwuchskol-
(Fortsetzung auf Seite 2)
Spielleute beendeten Wahlen der neuen BFA
Delegiertenkonferenzen bewiesen gewachsene Leistungsstärke der Spielleute / Überall hohe Zielstellungen

Mit den Delegiertenkonferenzen zur Neuwahl der Bezirksfachausschüsse ging vor wenigen Tagen eine bedeutsame Etappe in der Entwicklung der Spielleutebewegung zu Ende. Eine erfolgreiche, wie die Bilanzen und die Entschließungen überall ausweisen. Und eines stand eigentlich in allen Beratungen im Mittelpunkt der Rechenschaftsberichte und der Diskussion: die Erhöhung der Massenwirksamkeit der 12 000 Spielleute, die Verbreiterung der Basis unseres Sports insgesamt.
Dies hört sich alles gut an. Doch die Notwendigkeit zur Erhöhung des persönlichen Engagements aller Spielleute und die Verwirklichung der anspruchsvollen Vorhaben sind zwei Seiten einer Medaille. In Halle, Magdeburg, Gera, ja, in allen Bezirken versucht man die Leistungsfähigkeit der Klangkörper vor allem über eine intensivere Arbeit mit dem Nachwuchs zu erreichen. Die Beiträge, die wir heute auf den Seiten 4 und 5 von den Konferenzen in Magdeburg, Gera und Schwerin veröffentlichen (die anderen BFA-Wahlversammlungen fanden nach Redaktionsschluß statt), verdeutlichen dies. In Wittenberge, Boizenburg und Bützow beispielsweise notierte man aufmerksam die Erfahrungen, die Empor Perleberg mit seiner bekanntermaßen vorbildlichen Nachwuchspflege machte. Hier sei nur an die Verträge erinnert, die man mit Schulen abschloß, um kontinuierlich Jahr für Jahr Jungen und Mädchen in bestimmten Altersklassen für die Spielleute zu gewinnen.
Und auch das Übungsleiterproblem, das die Geraer mit in den Mittelpunkt ihrer Debatten rückten, verdient Verallgemeinerungscharakter. Die Geraer sind sehr richtig der Auffassung, daß ein Übungsleiter für fast 20 Spielleute nicht den gewünschten Qualitätszuwachs bei unseren Klangkörpern bringen kann. Man hat als auch dort die Zeichen der Zeit richtig verstanden.
Seite 2
Wettbewerbsaufruf des BFA Halle zur „Sportstafette DDR 30“
Massenbasis der Spielleute überall weiter verbreitern
Hallenser bilden vier neue Klangkörper / Auf acht Spielleute kommt ein Übungsleiter
Wir, die Spielleute des Bezirkes Halle, legten auf unserer Delegiertenkonferenz Rechenschaft über die bisher geleistete Arbeit ab. Viele gute Ergebnisse in der vergangenen Wahlperiode, besonders in Vorbebereitung und Durchführung des VI. Turn- und Sportfestes und der VI. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR, bestätigten, daß wir uns erfolgreich weiter entwickelt haben. Natürlich ließen wir es mit der Rechenschaftslegung nicht bewenden, sondern berieten vor allem die neuen Aufgaben. Wir, die Spielleute des Bezirkes Halle, beschlossen, zu Ehren des 30. Jahrestages der Gründung der DDR innerhalb der „Sportstafette DDR 30“ die Massenbasis unseres Sports zu verbreitern, die Sektionen auszubauen, den Übungs-, Trainings- und Wettkampfbetrieb weiter zu verbessern. In den Mittelpunkt unserer Tätigkeit rücken wir vor allem die Nachwuchsarbeit, die auch bei den Spielleuten das Zünglein an der Waage für den angestrebten Leistungsanstieg ist.
Wir stellen uns im sozialistischen Wettbewerb neue, anspruchsvolle Ziele, die das persönliche Engagement eines jeden Spielmannes erfordern, seiner Ideen, seines Elanes und seiner Schöpferkraft bedürfen. Wir sind der Meinung, daß in einem gesunden Wettstreit zwischen den einzelnen Bezirken die Resultate zugunsten unserer Spielleutebewegung und des Sports überhaupt noch höher sein können.
Deshalb rufen wir alle Bezirksfachausschüsse auf, sich unserem Wettbewerb anzuschließen. Und dies sind unsere Vorhaben:
- Bei allen Mitgliedern ist die Grundüberzeugung, aktive Mitgestalter der sozialistischen Gesellschaft zu sein, weiter zu festigen. Dazu sind bewährte Formen, wie regelmäßige persönliche Gespräche zu politisch-ideologischen und sportlich-fachlichen Problemen, Versammlungen, Foren, gemeinsame Besuche von Filmen, Theatern und Ausstellungen zu nutzen.
- Der Verantwortung, daß die Spielleute im Beruf, in der Schule und im Sport gute Leistungen bieten, wollen wir stärker gerecht werden.
- Die Massenwirksamkeit der Spielleutebewegung ist weiter zu erhöhen. Alle Kollektive pflegen die revolutionären Traditionen der Spielleute. Wir bilden aus den Besten unseres Bezirkes einen Klangkörper, der zu gesellschaftlichen und sportlichen Höhepunkten in Erscheinung treten soll.
- 300 neue Mitglieder, vier neue Klangkörper und die Bildung von Nachwuchskollektiven in sämtlichen Sektionen, die Erwachsenenkollektive haben, wird die Basis unseres Sports verbreitern helfen.
- Große Aufmerksamkeit widmen wir der Erhöhung unseres musikalisch-technischen Niveaus. Für acht Sportfreunde soll ein Übungsleiter zur Verfügung stehen. Jeder Spielmannszug Erwachsene der Sonderklasse und Leistungsklasse I bildet mindestens je zwei Kampfrichter aus, die der Leistungsklasse II und III ein oder zwei Kampfrichter. Bei den Fanfarenzügen und Schalmeienkapellen der Sonderklasse und Leistungsklasse auch jeweils zwei Kampfrichter, der Bereichsklassen ein oder zwei Kampfrichter.
- Die allgemeine sportliche Ausbildung wird weiter verbessert. Mindestens 90 Prozent der Spielleute erfüllen jährlich die Bedingungen für das Sportabzeichen in Bronze.
- Durch Verbesserung unseres Repertoires wollen wir die Wettkämpfe und Schauveranstaltungen attraktiver gestalten.
- Innerhalb des Wettbewerbs „Schöner unsere Städte und Gemeinden — Mach mit!“ leistet jedes Mitglied zwölf Stunden.
Folgt unserem Beispiel und schließt euch dem Wettbewerb mit vielfältigen Initiativen an!
Beschluß der ZSK
(Fortsetzung von Seite 1)
- lektiven und die Gewinnung von jungen Spielleuten in den Schalmeienkapellen und Fanfarenzügen gehört zu unseren vorrangigen Aufgaben
- Die Verwirklichung und Pflege der aus der Spielleutebewegung hervorgegangenen Tradition, als Agitatoren der revolutionären Arbeiterklasse zu wirken, ist vornehmste Pflicht eines jeden Spielmannes
- In den Sektionen und Klangkörpern beschäftigen sich die Spielleute mit aktuell-politischen Grundfragen, vertiefen ihr Geschichtsbewußtsein, entwickeln das kollektive Gemeinschaftsleben weiter und zeigen bei allen Übungsstunden, Lehrgängen und Auftritten beispielhafte Disziplin
- Der Neuaufbau weiterer Klangkörper sowie die Verbesserung der Ausbildung erfordert von allen Leitungen, daß sie der Qualität, der Aus- und Weiterbildung der Übungsleiter größte Aufmerksamkeit schenken.
Für die Führung des Wettbewerbes werden drei Etappen festgelegt:
1. Etappe:
30. Jahrestag der Gründung der sozialistischen Sportbewegung (1. Oktober 1978)
2. Etappe:
Nationales Jugendfestival (3. u. 4. Juni 1979)
3. Etappe:
30. Jahrestag der Gründung der DDR (7. Oktober 1979)
Es werden die Sieger der einzelnen Etappen und am Ende die Gesamtsieger des Wettbewerbs ermittelt.
Die Wettbewerbsprogramme der Bezirke müssen bis zum 15. April der Zentralen Spielleutekommission zugeleitet werden. Die Bezirksfachausschüsse verteidigen in der Beratung der Zentralen Spielleutekommission am 21. April 1978 ihre Kampfprogramme.
Die Kommission Kultur und Bildung erarbeitet unter Mitwirkung der Kommission Technik den Wettbewerbsmodus, wobei die Wettbewerbserfahrungen zum VI. Turn- und Sportfest der DDR zu berücksichtigen sind.
Zentrale Spielleutekommisson
Wichtiger Hinweis für alle Fanfarenzüge
Bei Wettkämpfen aller Art der Fanfarenzüge des DTSB der DDR können im Kürdurchgang folgende Märsche nicht gespielt werden:
- Potsdamer Zapfenstreich
- Marsch-Walzer
- Kürmärsche anderer Kollektive, wenn dazu die Genehmigung jener Klangkörper nicht vorliegt
Zu letzterem Punkt verweist die Kommission Fanfarenzüge auf den Beschluß der Urheberrechte vom 22. März 1971.
Leo Ertel, Kommission Fanfarenzüge
Startreihenfolge in Leipzig ausgelost
Während der Beratung mit den BFA-Vorsitzenden, am 24. Februar im Leipziger „Haus des Lehrers“, wurde die Startreihenfolge zu einigen zentralen Wettkämpfen ausgelost.
Zum Aufstiegsturnier 1978 zur Sonderklasse der Nachwuchsspielmannszüge des DTSB der DDR vom 12. bis 14. Mai in Großröhrsdorf:
- Stahl Freital
- Traktor Hasselfelde
- Traktor Luisental
- MK Ziegelrode
- Empor Perleberg
- Dynamo Halle
- Traktor Zabeltitz
- Lok Mühlhausen
Meldung zurückgezogen: Koop Ragewitz-Dürrweitzschen
Zur DDR-Meisterschaft 1978 der Nachwuchsspielmannszüge der Sonderklasse des DTSB der DDR vom 12. bis 14. Mai in Großröhrsdorf:
- Baukema Aschersleben
- Traktor Pritzwalk
- Chemie Geraberg
- Aufbau Brandenburg
- TSG Lübbenau
- Medizin Mühlhausen
- SG Kleinröhrsdorf
- Stahl Hettstedt
- Stahl Brandenburg
- Chemie PCK Schwedt
Meldung zurückgezogen: Turbine Golzow, SG Oberlichtenau
Zum Aufstiegsturnier 1978 der Spielmannszüge Erwachsene zur Sonderklasse des DTSB der DDR vom 5. bis 7. Mai in Karl-Marx-Stadt:
- Stahl Brandenburg
- Sachsenring Zwickau
- Empor Klengel-Serba
- Motor Stralsund
- Einheit Mutzschen
- CMV Wittenberge
- Traktor Hasselfelde
- Einheit Pritzerbe
- Einheit Tessin
- Motor Barth
- Empor Dahme
- Turbine Lauta
Seite 3

TAMBOUR-INTERVIEW mit BERND NEUMANN,
Vorsitzender des BFA Frankfurt/Oder und verantwortlicher Übungsleiter Spielmannszüge Nachwuchs
Nachwuchsarbeit bleibt Zünglein an der Waage
- Ich möchte den Übungsleiter in Bernd Neumann ansprechen. Seit Januar haben wir eine neue Wettkampfordnung. Stellt sie auch neue Anforderungen an die Tätigkeit des Übungsleiters?
„Auf alle Fälle. Vor allem das Training mit den Kollektiven der Sonderklasse und der Leistungsklasse I muß doch etwas anders, einfach anspruchsvoller gestaltet werden.“
- Warum?
„Dies beginnt beim Pflichtprogramm, das jetzt zwei Titel, statt wie bisher nur einen, verlangt, end endet mit einer Kür, die doch ganz andere Anforderungen an die Beherrschung des Repertoires stellt. Viele Ideen sind gefragt, um ein attraktives äußeres Bild im Stand anzubieten. Da muß sich der Übungsleiter, und nicht nur er, etwas einfallen lassen, wenn man alle Möglichkeiten, die von der neuen Wettkampfordnung geboten werden, nutzen will.“
- In Leipzig waren Ende Februar die Nachwuchs-Spielmannszüge der Leistungsklasse II im Trainingslager. Welchen Eindruck haben Sie vom Leistungsstand dieser Klangkörper?
„Wenn auch die Spannweite der Schere zwischen den besten Kollektiven dieser Klasse und den weniger leistungsstarken noch recht groß ist, die Klangkörper mit sehr unterschiedlichem Ausbildungsstand in Leipzig anreisten, das Niveau insgesamt liegt erheblich höher als in zurückliegenden Jahren. Ich würde sagen, daß die Kollektive der Leistungsklasse II mindestens das Niveau der Leistungsklasse I Ende der der 60er Jahre erreicht haben. Und das stimmt uns doch optimistisch.“
- Waren alle Nachwuchs-Spielmannszüge der Leistungsklasse II in Leipzig vertreten?
„Leider nicht. Traktor Hirschfeld, WBK Berlin und die SG Großdrebnitz fehlten.“
- Worauf konzentrierte man sich im Februar-Trainingslager?
„Wir haben den Pflichttitel ‚Die lustigen Turner‘ einstudiert. Einige Kollektive, wie etwa Robotron Radeberg, Tiefbau Eberswalde und Fortschritt Cottbus, besaßen schon gute Vorkenntnisse.“
- Wo lagen die Schwierigkeiten bei diesem Titel?
„Probleme gab es mit der melodienführende Stimme. Von den Flöten wird doch ein erhebliches Luftvolumen verlangt, das bei Kindern naturgemäß nicht einfach zu bringen ist. Doch alle waren mit großem Eifer bei der Sache, so daß auch diese Hürde gemeistert werden konnte. In diesem Zusammenhang möchte ich überhaupt die hervorragende Disziplin der Lehrgangsteilnehmer loben, die günstige Bedingungen für optimale Ausbildungsergebnisse schuf. Den 15 Übungsleitern und 220 Spielleuten gilt dafür Dank und Anerkennung.“
- Welche „Hausaufgaben“ würden Sie den Kollektiven empfehlen?
„Vorweg möchte ich sagen, daß sich die Kollektive nur an ein Programm heranwagen sollten, das ihren Möglichkeiten entspricht. Die Übungsleiter müssen sich verstärkt der Ausbildung im musikalischem Bereich widmen. Griffmäßig richtiges, notengerechtes Spiel ist doch noch nicht ausgeprägt genug, wenn ich hier allein an die Flöten denke. Die Trommler sollten intensiv die Grundschlagarten, wie Wirbel, Ruf, Achtel und so weiter, üben.“
- Notengerechtes Spiel verlangt natürlich Notenkenntnisse. Wie sieht es eigentlich damit aus?
„Auch hier sind die Unterschiede zwischen einzelnen Kollektiven und auch innerhalb der Kollektive selbst noch zu groß. Wobei ich von Neulingen keineswegs Notenkenntnisse voraussetze. Ich halte sogar den Ausbildungsweg über die Grifftabelle für wesentlich vorteilhafter. Die Entwicklung zum Notenspiel sollte dann erst allmählich erfolgen.“
- Der Zentrale Nachwuchsspielmannszug wurde von 500 Mitgliedern auf etwa 250 reduziert. Wie wirkte sich diese Maßnahme aus?
„Die Konzentrierung brachte vor allem eine bessere musikalische Qualität. Also hat sich diese Maßnahme bewährt. Natürlich darf dabei die vom Nachwuchs gebildete zentrale Übungsleitergruppe nicht außer Betracht gelassen werden. Erst sie schuf die Voraussetzungen für den Leistungsanstieg der Klangkörper.“
- 15 Sportfreunde der zentralen Übungsleitergruppe waren jetzt in Leipzig dabei. Wie stark ist eigentlich diese Gruppe?
„Wir haben einen Stamm von fast 40 Übungsleitern zusammen.“
- Und wie ist da der Ausbildungsstand?
„Wenn man formal nach dem Übungsleiternachweis geht, dann gibt es drei Sportfreunde, nämlich Stefan Hofmann aus Geraberg, Gerald Christ aus Eberswalde und mich, die die Stufe III haben. Die anderen haben die Stufe I bzw. Stufe II. Aber insgesamt muß man wohl feststellen, daß der Leistungsstand unserer Übungsleiter sehr viel besser geworden ist. Das VI. Turn- und Sportfest der DDR hat doch wesentliche Impulse auf das Niveau ausgestrahlt. Selbstverständlich geben wir uns damit noch nicht zufrieden. Wir arbeiten ständig an der Ausbildung der Übungsleiter, da hier der Schlüssel zum weiteren Leistungsanstieg des Niveaus der Spielleute liegt.“
Freitaler Mädchen wurden ausgezeichnet
Dem Mädchenspielmannszug der BSG Stahl Freital wurde eine hohe Ehrung zuteil. Vor den Delegierten der Freitaler Kreisdelegiertenkonferenz des DTSB würdigte man die hervorragenden Verdienste dieses Spielmannszuges bei der sozialistischen Erziehung der Jugend mit der „Artur-Becker-Medaille“ in Silber. Damit anerkannte man vor allem auch die Leistungen der Mädchen dieser Sektion, die sie im Wettbewerb vor dem „VI.“ vollbrachten. Für die beispielhafte Wettbewerbserfüllung erhielt die Sektion Spielleute bereits den Titel „Vorbildliche Sektion der BSG“.
Seiten 4 & 5
Delegiertenkonferenzen zur Wahl der neuen Bezirksfachausschüsse

BFA-Wahlversammlung in Gera
Übungsleiterprobleme werden bald gelöst
45 Übungsleiter sind zu wenig für fast 1000 Spielleute
| Kreisfachausschüsse: 1. Sektionen: 15. Mitglieder: 944. Klangkörper: 16. (3 Spielmannszüge Erwachsene, 2 Nachwuchsspielmannszüge, 5 Schalmeienkapellen, 6 Fanfarenzüge). Übungsleiter: 45. Kampfrichter: 13. BFA-Vorsitzender: Wilfried Hahn. |
Die aktivsten Spielleute des Bezirkes Gera legten auf ihrer BFA-Wahlversammlung in Großenstein Rechenschaft über das bisher Geleistete ab. Mit 240 Teilnehmern an der Musikschau des DTSB der DDR zum VI. Turn- und Sportfest 1977 in Leipzig hatten die Geraer erheblichen Anteil am hohen Niveau, das von den Spielleuten in Leipzig dargeboten wurde. Außerdem erfüllte auch das Fanfarenorchester Triptis die Berufung für das „VI.“ in Ehren. Dies sind Resultate, auf die man im Rechenschaftsbericht, den der bisherige BFA-Vorsitzende Horst Plöthner vortrug, mit Stolz verwies.
Doch die Geraer hielten sich beim Bilanzieren von Erfolgen nicht lange auf. Auch ihnen geht es vor allem um eine „Verbreiterung ihrer Massenbasis, der Verbesserung des Leistungsniveaus insgesamt“, wie Rainer Eidenschink, Stellvertreter des Vorsitzenden des DTSB-Bezirksvorstandes und Leiter des Übungsverbandes Musikschau zum „Vl.“, feststellte. Und da muß man, trotz vieler erfreulicher Resultate der Fanfarenzüge von Fortschritt Teichwolfsramsdorf und Greika Greiz oder der Schalmeienkapelle von Stahl Maxhütte, künftig doch erheblich mehr tun, wenn der Anschluß zu den führenden Bezirken gehalten werden soll. Der 12. Platz im Wettbewerb zwischen den BFA zeigt, wo so manche Ursache für zu geringes Entwicklungstempo zu finden ist. Nachholebedarf besteht in erster Linie bei der Ausbildung von Übungsleitern. Zur Zeit gibt es etwa für 20 Spielleute einen Übungsleiter. Damit kann man eine effektive Ausbildung des Nachwuchses nicht gewährleisten.
Bei den Schalmeienkapellen, in diesem Genre ist der Bezirk Gera eine Hochburg in unserer Republik, will man jetzt kurzfristig 10 Übungsleiter der Stufe I und 5 der Stufe II ausbilden. 18 neue Übungsleiter in diesem Jahr sollen das Niveau bei den Fanfarenzügen verbessern helfen.
Fridolin Jahn von der SG Kleinreinsdorf informierte die Delegierten über die Entwicklung in seiner Sektion. In Kleinreinsdorf gibt es zwei Kollektive mit insgesamt 55 Mitgliedern. Bereits 1946 hatte man in Kleinreinsdorf eine Schalmeienkapelle gegründet, die sich bald profilierte und von Jahr zu Jahr zu einem immer leistungsstärkeren Klangkörper wurde. Doch Anfang der siebziger Jahre traten plötzlich Nachwuchssorgen auf, die Kapelle stagnierte. In der zurückliegenden Wahlperiode gründete man eine Nachwuchskapelle, die sich inzwischen stabilisiert hat. Indes gibt es nun Probleme bei den „Großen“. Das ehemalige Erwachsenenkollektiv gehört zwar weiterhin zum DTSB, nimmt aber nicht mehr am Wettkampfbetrieb teil.
Die Jugendschalmeienkapelle der SG Kleinreinsdorf stieg inzwischen zur Leistungsklasse auf. 1977 wurde dieser Klangkörper für seine vorbildliche Arbeit mit dem Titel „Hervorragendes Volkskunstkollektiv der DDR“ geehrt. Fridolin Jahn versicherte den Delegierten, daß die Kleinreinsdorfer sich dieser hohen Auszeichnung würdig erweisen und künftig mehr und mit höherem Niveau trainieren werden.
Das Mandat zur Bezirksdelegiertenkonferenz des DTSB wurde Wilfried Hahn, dem neuen BFA-Vorsitzenden, Klaus Narr und Brigitte Zaubitzer ausgesprochen.
Horst Plöthner, der 15 Jahre die Geschicke des BFA geleitet hatte, dankten die Spielleute für seine sehr gute Arbeit. Er wird künftig als Kampfrichterobmann wirken.
Bezirksmusikkorps zwischen Börde und Oberharz
Spartakiademedaillen auch für Spielleute
BFA-Wahlversammlung in Magdeburg
| Kreisfachausschüsse: 2. Sektionen: 19. Mitglieder: 763. Klangkörper: 23 (12 Spielmannszüge Erwachsene, 6 Nachwuchsspielmannszüge, 2 Blasorchester, 1 Schalmeienkapelle, 1 Fanfarenorchester, 1 Fanfarenzug). Übungsleiter: 107. Kampfrichter: 15. BFA-Vorsitzender: Uwe Klein. |

Im Magdeburger Klubhaus „Otto von Guericke“ beriet eine der leistungsfähigsten Bezirksorganisationen der Spielleutebewegung unserer Republik. Gemeinsam mit „Täve“ Schur, dem zweifachen Exweltmeister im Straßenradsport und mehrfachen Einzelsieger der Internationalen Friedensfahrt, heute Stellvertreter des Vorsitzenden des DTSB-Bezirksvorstandes Magdeburg, anaIysierte man gründlich die in der vergangenen Wahlperiode geleistete Arbeit und steckte die künftigen Aufgaben ab. Im Mittelpunkt des Rechenschaftsberichtes und der neun Diskussionsreden stand die weitere Erhöhung der Massenwirksamkeit der Spielleute.
So beschlossen die 52 Delegierten die Bildung eines Bezirkskorps, das sich aus einem Spielmannszug Erwachsene mit 150 Mitwirkenden, einem Spielmannszug Nachwuchs mit 100, einem Fanfarenzug mit 100, einem Blas- bzw. Fanfarenorchester mit ebenfalls 100 und einer Schalmeienkapelle mit 50 Musikanten zusammensetzen soll. Erstmals zur Kinder- und Jugendspartakiade des Bezirkes in diesem Jahr will dieser zentrale Klangkörper des Bezirkes Magdeburg öffentlich in Erscheinung treten.
Doch damit erschöpften sich natürlich noch lange nicht die Vorhaben der 763 Spielleute zwischen Börde und Oberharz. Allein 1978 wird man drei neue Sektionen gründen und mindestens 150 neue Mitglieder werben. Um dafür die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, und auch zur weiteren Qualifizierung der bereits aktiven Spielleute, bilden die Magdeburger bis zum Jahresende 20 neue Übungsleiter der Stufe I aus. 20 Übungsleiter vervollkommnen ihre Kenntnisse und erwerben die Stufe II. Nicht zufrieden gab man sich mit den gegenwärtigen sechs Kampfrichtern. Dies ist für die Bedeutung der Spielleute dieses Bezirkes innerhalb unserer Republik weitaus zu wenig. 10 weitere sollen nun hinzukommen.
Und auch dies ist neu! Erstmals ermitteln die jungen Spielleute bei der Bezirksspartakiade ihre Medaillengewinner. Überhaupt schafft man den Nachwuchskollektiven ganzjährig interessante Wettkampfmöglichkeiten, um das Leistungsniveau der Jungen und Mädchen weiter zu verbessern.
Vorbildliches, wenn an die Trainingsintensität, die Erfüllung des Sportplanes und das Auftreten in der Öffentlichkeit gedacht wird, vollbrachte das Kollektiv von Aufbau Elbe Magdeburg. Doch man setzte sich auch mit kritikwürdigen Erscheinungen auseinander. So liegt die Teilnahme an den Übungsstunden bei der SG Veckenstedt und auch bei Stahl Ilsenburg oft nur bei 60 Prozent. Da sind natürlich kaum Leistungssteigerungen zu erwarten. Auch bei anderen Sektionen gibt es in dieser Hinsicht kritische Worte, wenn hier natürlich auch die Zahl der „Säumigen“ erheblich niedriger war.
Für hervorragende Verdienste um die Spielleutebewegung zeichnete man Alfred Schacht (HKZW Rübeland) mit der Ehrennadel des DTSB der DDR in Silber aus. Die Ehrennadel des DTSB der DDR in Bronze wurde an Gundula Spiegelberg, Rainer Ruhe (beide HKZW Rübeland), Wolfgang Fessel (Traktor Hasselfelde), Werner Hage (Stahl Ilsenburg) und Werner Maue (SG Veckenstedt) verliehen.
Zur Bezirksdelegiertenkonferenz des DTSB erhielten das Mandat: Bernd Hahne, Uwe Klein, Wolfgang Nitzsche und Bärbel Schramm.
BFA-Wahlversammlung in Schwerin
Perleberger Beispiel soll Schule machen
Stabiler BFA — Voraussetzung für Leistungsanstieg
| Kreisfachausschüsse: keine. Sektionen: 8. Mitglieder: 385. Klangkörper: 12 (5 Spielmannszüge Erwachsene, 6 Spielmannszüge Nachwuchs, 1 Fanfarenzug Nachwuchs). Übungsleiter: 51. Kampfrichrichter: 6. BFA-Vorsitzender: Gerhard Struthmann. |
Fast jeder vierte Teilnehmer an der Schweriner BFA-Wahlversammlung hatte sich zur Diskussion gemeldet (7 von 31). Dies ist schon mal ein erfreuliches statistisches Detail, dieser im Wittenberger Hotel „Germania“ ausgetragenen Delegiertenkonferenz. Doch hinter diesem quantitativen Aspekt steckt auch Qualität. Die Schweriner wollen die Wirksamkeit der Spielleute in ihrem Bezirk wesentlich erhöhen. Und auf diesem Wege gibt es eine ganze Reihe Probleme zu bewältigen, Hindernisse zu beseitigen.
Da berichtete Herbert Voß, der stellvertretende Sektionsleiter von Motor Boizenburg, wie ihr einstmals guter Nachwuchsspielmannszug völlig zerfiel. Seit zwei Jahrzehnten gehörte Boizenburg zu den traditionsreichsten Städten der Spielleutebewegung in Mecklenburg. Doch das Jahr 1975 beendete diese Ara. Übungsleiter fehlten damals, so daß die Jungen und Mädchen sich selbst überlassen blieben.
Und das konnte natürlich nicht gut gehen. Herbert Voß informierte die Delegierten, daß inzwischen Übungsleiter ausgebildet wurden, nun aber die Spielleute fehlen. Doch hier wird bald geholfen werden. Die Leitung der BSG Motor Boizenburg fand Unterstützung der SED-Kreisleitung. Gemeinsam mit den Direktoren der drei polytechnischen Oberschulen Boizenburgs wird man über die notwendigen Modalitäten beraten, um schnellstens einen neuen Nachwuchsspielmannszug bilden zu können.
„Wenn wir etwa 40 neun-, zehn- oder elfjährige Schüler für unsere Übungsstunden gewinnen,“ erläuterte Herbert Voß, „kann es losgehen.“ Und da es die Perleberger vorgemacht haben, wie solche Probleme zu lösen sind, gibt man sich in Boizenburg optimistisch. Empor Perleberg hat seit sieben Jahren feste vertragliche Beziehungen zur Hans-Beimler-Oberschule, die jährlich interessierte Jungen und Mädchen zu Empor stoßen lassen. So haben die Perleberger seit langem keine Nachwuchssorgen mehr. Gegenwärtig zählt die Sektion 120 Spielleute. Sektionsleiter Klaus Dröse schilderte, was durch die gute Zusammenarbeit mit der Schule alles möglich ist. Lehrer und selbst der Direktor der Hans-Beimler-POS unterstützen aktiv den Übungs-, Trainings- und Wettkampfbetrieb.
Die Perleberger Erfahrungen sollten nicht nur die Boizenburger nutzen, auch für Wittenberge und Bützow, um im Bezirk Schwerin zu bleiben, gelten sie. Die Schweriner Spielleute setzten sich auch sehr kritisch mit der bisherigen Arbeit des BFA auseinander, die sich praktisch mit der Tätigkeit des Vorsitzenden erschöpfte. Die Ein-Mann-Arbeit soll nun der Vergangenheit angehören. Mit Gerhard Struthmann, Rolf Bernied, Eberhard Thiel, Klaus Boldt, Günther Leppin und Gerhard Oettle schuf man dafür günstige kadermäßige Voraussetzungen.
Zur Bezirksdelegiertenkonferenz des DTSB der DDR wählte man Lothar Noltin, Rolf Bernied und Klaus Boldt.
Seite 6
Klassifizierungen für das Wettkampfjahr 1978
Spielmannszüge Erwachsene
Sonderklasse
Medizin Mühlhausen
Dynamo Halle
Traktor Zabeltitz
Chemie Rodleben
MK Ziegelrode
Chemie Geraberg
Baukema Aschersleben
Traktor Luisental
SG Oberlichtenau
TSG Lübbenau
Stahl Hettstedt
Traktor Hirschfeld
Empor Perleberg
Aufbau Brandenburg
Einheit Ruhland
Lok Mühlhausen
Traktor Taucha
Leistungsklasse I
Einheit Mutzschen
Motor Barth
CMV Wittenberge
Empor Klengel-Serba
Einheit Tessin
Einheit Pritzerbe
Empor Dahme
Motor Stralsund
Traktor Hasselfelde
Stahl Brandenburg
Turbine Lauta
Sachsenring Zwickau
Leistungsklasse II
Motor Treuenbrietzen
Chemie Schönborn
Aufbau Karl-Marx-Stadt
Motor Lauchhammer Ost
Einheit Wurzen
Chemie Bernburg
Robotron Radeberg
Sachsensiedlung Mühlhausen
Motor Zeitz
Traktor Canitz
SG Rothental
Traktor Reichstädt
Leistungsklasse III
Traktor Pritzwalk
Fortschritt Groitzsch
TSG Wismar
Motor Oderberg
Stahl Freital
SG Mittenwalde
VB Dresden
Aufbau Elbe Magdeburg
Motor Altenburg
Tiefbau Eberswalde
Allgemeine Klasse
LVB Leipzig
Aktivist Hasselbach
Turbine Golzow
Fortschritt Cottbus
DEFA Babelsberg
Traktor Gehren
Empor Quedlinburg
Traktor Seebergen
SG Mäbendorf
POS Penndorf
SG Süptitz
Traktor Lumpzig
Traktor Mellingen
Aktivist Lauchhammer
HKZW Rübeland
Fortschritt Geschwenda
KSZ Seehausen
Medizin Erfurt
Traktor Klöden
Narva Berlin
Aktivist Wintersdorf
Motor Wolgast
Dynamo Bützow Nord
Stahl Ilsenburg
Aufbau Gernrode
Chemie Döbern
SG Marbach Schellenberg
Einheit Parchim
Traktor Belgern
Motor Schmölln
Motor Boizenburg
Spielmannszüge Nachwuchs
Sonderklasse
Medizin Mühlhausen
Baukema Aschersleben
Traktor Pritzwalk
TSG Lübbenau
Stahl Hettstedt
Stahl Brandenburg
Chemie Geraberg
SG Kleinröhrsdorf
SG Oberlichtenau
Erdöl Schwedt
Aufbau Brandenburg
Turbine Golzow
Leistungsklasse I
Empor Perleberg
Traktor Luisental
Traktor Zabeltitz
Traktor Hasselfelde
Koop Ragewitz-Dürrweitzschen
Lok Mühlhausen
MK Ziegelrode
Stahl Freital
Dynamo Halle
Leistungsklasse II
Robotron Radeberg
Traktor Hirschfeld
Tiefbau Eberswalde
Sachsensiedlung Mühlhausen
Fortschritt Cottbus
WBK Berlin
SG Süptitz
Chemie Rodleben
Einheit Ruhland
SG Großdrebnitz
Allgemeine Klasse
Motor Altenburg
VB Dresden
Sachsenring Zwickau
Chemie Schönborn
Einheit Mutzschen
Traktor Klöden
Fortschritt Heiligenstadt
SG „Fritz Reuter“ Barth
Einheit Tessin
Tiefbau Frankfurt (O.)
Chemie Geraberg II
CMV Wittenberge
Empor Dahme
Traktor Taucha
POS Gößnitz
Fortschritt Cottbus II
Narva Berlin
Medizin Görlitz
Motor Stralsund
Empor Klengel-Serba
Aufbau Elbe Magdeburg
Aktivist Schipkau
WBK Berlin II
Fanfarenzüge
Sonderklasse
Greika Greiz
Stahl Hettstedt
Einheit Pädagogik Leipzig
Lok Nordhausen
Dynamo Potsdam
Fortschritt Teichwolfsramsdorf
Leistungsklasse
Dynamo Nordwest Berlin
Tiefbau Berlin
Einheit Elsterberg
Pionierhaus Hoyerswerda
BKW Lübbenau
Traktor Oßmannstedt
Bereichsklassen
Bereichsklasse Nord
Medizin Bad Kösen
Motor Hennigsdorf
Stahl Hennigsdorf
Einheit Pädagogik Zeitz
Bereichsklasse Süd
Glückauf Bleicherode
Traktor Kutzleben
Einheit Neustadt/Orla
Motor Werdau
Einheit Wolfersdorf
Schalmeienkapellen Sonderklasse Aktivist Luckenau Aktivist Zinna-Welsau Motor Rathenow Dynamo Hohenschönhausen Lok Brandenburg Dynamo Malchin Leistungsklasse Stahl Maxhütte Traktor Rüdersdorf SG Kleinreinsdorf Stahl Hettstedt Chemie Taucha Empor Plauen Turbine Lauta Bereichsklassen Bereichsklasse Nord Empor Altentreptow Traktor Fichtenberg Tantow Aktivist Luckenau II Stahl Hettstedt NW Malchin NW Traktor Fichtenberg NW Bereichsklasse Süd Fortschritt Falkenstein Traktor Naundorf SG Neugersdorf Traktor Großpösna Empor Plauen NW Langenreichenbach SG Kleinreinsdorf NW SG Pretzsch
