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Kurt Kellner

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Kurt Kellner war Mitglied der Zentralen Spielleutekommission und Vorsitzender der Rechts- und Auszeichnungskommission. Seine langjährigen Erfahrungen waren der Spielleutebewegung des DTSB von großem Nutzen. Er war Mitglied des Spielmannszuges der BSG Stahl Megu Leipzig.

Der Leipziger erlernte im Arbeiterturnverein Jahn Leutzsch das Trommeln und das Flötenspiel. Sein Großvater Herrmann Kellner gehörte zu den drei Gründern des 1908 gegründeten Spielmannszuges. Dessen Sohn und Kurt Kellners Vater, Erich Kellner, wurde Tambour, fiel aber im Zweiten Weltkrieg.

Kurt Kellner war 1947 in Leipzig der Initiator bei der Bildung des ersten Spielmannszuges nach dem Krieg. Jahrzehnte fungierte er als Leiter, Stabführer und Übungsleiter seines des Klangkörpers der BSG Stahl Megu Leipzig, ab 1973 unter dem Namen BSG LVB.

Auch in der Funktion des BFA-Vorsitzenden und als Kampfrichter wirkte er zum Wohle der Spielleute. Bis zuletzt kümmerte sich der rüstige Arbeitsveteran um die Ausbildung des Nachwuchses in der BSG LVB.

Kurt Kellner, der gelernte Dreher, wurde fünfmal als Aktivist ausgezeichnet. Er erhielt eine Urkunde von Manfred Ewald, in der ihn der DTSB-Präsident „Hervorragende Verdienste bei der Entwicklung von Körperkultur und Sport in der DDR“ bescheinigt. Der DTSB und auch der DTV würdigten die Leistungen Kurt Kellners mit der Verleihung der Ehrennadeln in Gold.

Die Leidenschaft für unseren Sport, sein Vorbild, blieb auch auf seine Kinder nicht ohne Einfluß. Werner, Hermann und Erich Kellner sowie Tochter Regina Schimski-Kellner sind von Kindheit an begeisterte und gute Spielleute.