
Am besten feiert man das mit neuen Informationen. Gesucht werden daher verstärkt fehlenden Daten, interessante Geschichten und alle Arten von Fotos, Dokumente usw., die es wert sind erhalten zu werden. Gern per Email an info@stabfuehrer.de
Der Tambour/Ausgabe 1978 01
Dies ist die originale Wiedergabe der entsprechenden Einzel-Ausgabe von „der tambour“ zum Zweck der einfachen Durchsuchbarkeit. Aus archivarischen Gründen wurde bewusst darauf verzichtet, Wortlaute zu ändern. Für die Inhalte sind die entsprechenden Original-Autoren verantwortlich. Ansichten, Meinungen oder Aufrufe spiegeln die damaligen Gegebenheiten wider und nicht die Meinung des Webseiten-Betreibers!
| Januar 1978 | |
| Nummer: | 1/78 |
| Erschienen: | 01/1978 |
| Jahrgang: | 11 |
| Seiten: | 8 |
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Das 77er Jahr im Bild

Bevor wir uns in der nächsten Ausgabe (sie erscheint Mitte Februar!) ausführlich mit den Wahlen in unseren Sektionen und den vor uns stehenden Aufgaben innerhalb der „Sportstafette DDR 30“ beschäftigen, wollen wir das 77er Jahr noch einmal Revue passieren lassen. Es war das Jahr des VI. Turn- und Sportfestes und der VI. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR, das bisher erfolgreichste Jahr in unserer Spielleutebewegung. Die Bilddokumente in dieser Ausgabe sollen uns nochmals in jene unvergeßlichen Festtage der Körperkultur und des Sports nach Leipzig zurückzuführen.

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ERINNERUNGEN AN DIE FESTTAGE DES SPORTS UND DER LEBENSFREUDE

BEI EINEM BUMMEL durch Leipzigs Stadtzentrum trafen wir den Spielmannszug von Einheit Tessin aus dem Bezirk Rostock (rechts).
DIE TURNFEST-FLAMME trug Margitta Gummel, Kugelstoß-Olympiasiegerin von 1968, auf die Festwiese des Sportforums. Wenig Später übergab sie die Flamme an Turn-Olympiasieger Klaus Köste, der die Pylone auf dem Glockenturm entzündete. Neben der inzwischen zum Dr. päd. promovierten Margitta erkennen wir Hans Rinn, den olympischen Goldmedaillengewinner und Weltmeister im Rennschlittensport (unten links).


Abo-Gebühren 1978
Da aus objektiven Gründen 1977 nicht die geplanten 12 Ausgaben erscheinen konnten, werden die gezahlten Gebühren für die Ausgaben dieses Jahres angerechnet. Wann die Restzahlung erfolgen soll, wird rechtzeitig mitgeteilt bzw. im „der tambour“ veröffentlicht. Alle Bestellungen sind wie bisher an die Sportfreundin Regina Schimski, 705 Leipzig, Posadowsky-Anlagen 13, zu richten. Der „tambour“ wird ab sofort wieder monatlich herausgegeben. Sektor Spielleute
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ERINNERUNGEN AN DIE FESTTAGE DES SPORTS UND DER LEBENSFREUDE
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MACHTVOLL bekundete die junge Generation mit einem eindrucksvollen Festzug ihre Treue zur Partei der Arbeiterklasse und zu ihrem sozialistischen Vaterland. Natürlich waren auch die Spielleute dabei. Die besten Jungen und Mädchen erhielten den ehrenvollen Auftrag, den Festzug anführen zu dürfen. Eine Solo-Fanfarengruppe unseres Verbandes gestaltete das Programm an der Ehrentribüne mit. Hier befindet sich gerade die Magdeburger Bezirksdelegation vor der Ehrentribüne, auf der Mitglieder der Partei- und Staatsführung mit Erich Honecker an der Spitze Platz genommen hatten (oben links).
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DAS PULSIERENDE LEBEN auf dem Georgiring während des Festzuges veranschaulicht auch dieses Foto (oben rechts).
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IHRE UNVERBRÜCHLICHE LIEBE ZUR SOWJETUNION brachten die Festzugteilnehmer in Sprechchören und auf Transparenten (rechts) immer wieder zum Ausdruck.
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ERINNERUNGEN AN DAS VI. TURN- UND SPORTFEST UND DIE VI. KINDER- UND JUGENDSPARTAKIADE, DEN FESTTAGEN DER DDR DER LEBENSFREUDE


Eine Sinfonie des Glücks und der Geborgenheit im Sozialismus
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BODO CLAUS dirigierte die gesamte Musikschau von einem erhöhten Podest aus. Der Leipziger tat dies mit dem ihn eigenem Einfühlungsvermögen und hoher künstlerischer Meisterschaft (rechts).
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WEITHIN leuchtete die Flamme aus der Pylone des Glockenturms am Zentralstadion vom Beginn des VI. Turn- und Sportfestes und der VI. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR kündend (ganz rechts).
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BEISPIELHAFTES leisteten zum „VI.“ auch die Fanfarenbläser. Es war kein Zufall, daß gerade von ihnen, nämlich vom Fanfarenzug „Dr. Richard Sorge“ der SG Dynamo Potsdam-Stadt, der Wettbewerbsaufruf ausging. Viele schlossen sich sofort an. Die Spielmannszüge von Traktor Hasselfelde, Tiefbau Eberswalde, Dynamo Halle, die Schalmeienkapelle von Aktivist Luckenau, die Fanfarenzüge von Tiefbau Berlin und Stahl Hettstedt, um nur einige zu nennen (unten Mitte).
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ERINNERUNGEN AN DIE FESTTAGE DES SPORTS UND DER LEBENSFREUDE
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DIE AUFSTELLUNGSFORMATION zur Musikschau, von jenem Bild der Osttribüne unterstützt, dessen Aussagen von unseren Spielleuten immer wieder beherzigt wird. Allein während der Festtage in Leipzig überwies unser Übungsverband 10 019 M auf das Solidaritätskonto. Wir Spielleute über stets aktive Solidarität! (oben links).
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IHR HERVORRAGENDES KÖNNEN demonstrierten auch die Flachtrommler innerhalb der Musikschau (oben rechts).
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ZUR FEIERLICHEN FAHNENWEIHE auf dem Leipziger Markt haben Delegationen aller Übungsverbände und Bezirksorganisationen Aufstellung genommen. Zwei Formationen der Spielleute aus dem Teilverband Erwachsene Musikparade und dem Teilverband Nachwuchs II sowie eine Solo-Fanfarengruppe mit 100 Mitwirkenden nahmen an diesem eindrucksvollen Zeremoniell teil. Die beste Bezirksorganisation und 17 Kreisverbände des DTSB der DDR konnten auf dieser Veranstaltung mit Ehrenbannern ausgezeichnet werden (unten rechts).
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EIN FANFARENBLÄSER während der Musikschau im Zentralstadion (links).
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ERINNERUNGEN AN DIE FESTTAGE DES SPORTS UND DER LEBENSFREUDE
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WÄHREND DER PROBE des Übungsverbandes Musikschau im Zentralstadion. Natürlich war hier die Festkleidung nicht „erlaubt“, gestatteten die Trainingsanzüge nur ein ungefähres Bild von der Farbenpracht und Schönheit, die allein durch die schmucke Bekleidung der Spielleute in der Sportschau erzeugt wurde (oben).
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DIE LYRASPIELER erfüllten auch alle in sie gesetzten Erwartungen (links).
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FANFARENBLÄSER „durften“ vom Blatt spielen (unten).
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ERINNERUNGEN AN DIE FESTTAGE DES SPORTS UND DER LEBENSFREUDE

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MANFRED EWALD, Präsident des DTSB der DDR und Vorsitzender des Fest- und Spartakiadekomitees, eröffnete mit einer Ansprache die große Sportschau im Leipziger Zentralstadion (links).
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AN DER THÄLMANN-PYLONE im Hof des Krematorium der Nationalen Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald wurde das Turnfest- und Spartakiadefeuer bei einem feierlichen Appell endzündet. Als einer der Staffelläufer übernahm der Erfurter Dieter Fromm, Exeuropameister im 800-m-Lauf, das Feuer. Die Flamme nahm den Weg nach Leipzig (rechts).
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VOLLE KONZENTRATION und innere Anspannung verrät der Gesichtsausdruck dieses Trommlers während der Musikschau (oben).
Herausgeber: Zentrale Spielleutekommission im DTSB der DDR, Berlin — Verantwortlicher Redakteur: Günther Gießler — Veröffentlicht unter der Lizenz-Nr. 698 des Presseamtes beim Vorsitzenden des Ministerrates der DDR — Satz und Druck: VEB Verlagsdruckerei Typodruck — Schaubek, Bereich Döbeln III-8-4
